Gemeinsam auf dem Weg ins neue Schuljahr

Der erste Schultag wurde geschafft – ein besonderer Moment voller freudiger Anspannung, großer Erwartungen und neuer Begegnungen. Gemeinsam machten sich unsere Schülerinnen und Schüler auf den Weg zur Kirche, um das neue Schuljahr mit einem Gottesdienst zu beginnen, den wir gemeinsam mit der Volksschule feierten.

Für unsere Erstklässler ist in diesem Jahr vieles ganz neu: neue Gesichter, neue Lehrkräfte, neue Räume, neue Erfahrungen und ein ganz neuer Lebensabschnitt hat begonnen. Mit Neugier und vielleicht auch ein wenig Aufregung starteten sie in ihre Mittelschulzeit. Aber auch für alle anderen Klassen hält das neue Schuljahr viele Herausforderungen und Chancen bereit. Mit Zuversicht machen wir uns gemeinsam auf den Weg. Wir wünschen allen viel Freude und Erfolg im neuen Schuljahr!

Willkommen im neuen Schuljahr

Wichtige Informationen zum Schulstart:

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler,

das neue Schuljahr steht vor der Tür. Um Ihnen und Ihren Kindern einen reibungslosen Start zu ermöglichen, haben wir die wichtigsten Eckdaten und organisatorischen Hinweise für die ersten Tage zusammengefasst.

Ablauf der ersten Schulwoche

  • Erster Schultag (Montag):
    • Ankommen: Treffpunkt ab 7:00 Uhr in den jeweiligen Klassenräumen (Schulsachen können bereits mitgebracht und verstaut werden).
    • Eröffnungsgottesdienst: Um 7:35 Uhr gehen wir gemeinsam zur hl. Messe in die Pfarrkirche Sindelburg (Beginn: 7:45 Uhr). Eltern sind herzlich eingeladen.
    • Unterlagen: Die Klasseneinteilung sowie der Stundenplan und Schulbücher werden am Montag ausgegeben.
    • Unterrichtsende: Der Unterricht endet am Montag um 10:20 Uhr.
  • Ab Dienstag:
    • Der Unterricht endet ab Dienstag jeweils um 13:00 Uhr (laut Stundenplan).
    • Nachmittagsunterricht: In der ersten Schulwoche findet noch kein regulärer Nachmittagsunterricht statt.
    • Nachmittagsbetreuung: Die schulische Nachmittagsbetreuung findet ab Dienstag wie gewohnt statt.

Schülerfreifahrt & Heimfahrt am ersten Schultag

  • Busse am 1. Schultag: Die Busse von Fellner Reisen fahren direkt nach Unterrichtsende um 10:20 Uhr. Die VOR-Busse verkehren nach regulärem Fahrplan.
  • Fahrscheine: Alle Details zu den Tickets finden Sie bei den VOR-Jugendtickets.
  • Schülerausweis: Für die Neuausstellung geben Sie Ihrem Kind am Montag bitte ein Passfoto und 1 Euro mit. Vorhandene Ausweise können ab Montagmorgen in der Direktion kostenlos verlängert werden.

Nachmittagsbetreuung

  • Start: Findet ab Dienstag statt (auch wenn kein Nachmittagsunterricht ist).
  • Verpflegung: In der ersten Schulwoche gibt es noch kein warmes Mittagessen. Bitte geben Sie Ihrem Kind bei Bedarf eine ausreichende Jause mit.
  • Anmeldung: Eine Anmeldung ist noch bis spätestens 11. September 2026 möglich. Alle Informationen finden Sie beim Hilfswerk Niederösterreich – Standort Wallsee-Sindelburg.

Spindschlüssel

  • Ausgabe über die Direktion der Mittelschule.
  • Kosten: 10 Euro Leihgebühr sowie 10 Euro Schlüsselkaution pro Schuljahr (Rückerstattung bei Schlüsselrückgabe am Schuljahresende).

Kontakt & persönliche Gespräche

Für Fragen, Anliegen oder zur Terminvereinbarung für persönliche Gespräche erreichen Sie uns per E-Mail unter 305172@noeschule.at.

Wir wünschen allen Schülerinnen, Schülern und Familien noch schöne Ferientage und einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr!

Workshoptage – ein toller Abschluss!

Aus einem abwechslungsreichen Buffet an Angeboten konnten alle Schülerinnen und Schüler jeweils einen Workshop für zwei Tage in der letzten Schulwoche auswählen. Gemeinsam stellten die Lehrkräfte ein vielfältiges Programm zusammen, das für alle Klassen spannende und interessante Aktivitäten bereithielt.

Auf dem Programm standen unter anderem Bio-/GS-Spiele, Schach, Brettspiele, Bilder gestalten mit Naturmaterialien, Fotocollagen erstellen, Reifenfahren, Beachvolleyball sowie Spiel und Spaß an der Donau, Radfahren, Kegeln, eine Castingshow, Sushi-Zubereitung und 3D-Druck.

So konnte sich jede Schülerin und jeder Schüler den „Unterricht“ an diesen beiden Tagen ganz nach den eigenen Interessen zusammenstellen. Besonders schön war außerdem, dass die Klassen für die Workshops gemischt wurden. Dadurch entstanden neue Begegnungen und viele gemeinsame Erlebnisse – ein gelungener Abschluss des Schuljahres!

Auf den Spuren der Ritter: Wandertag der 2. Klassen zur Burg Aggstein

Ein erlebnisreicher Wandertag liegt hinter unseren 2. Klassen. 
Von Maria Langegg aus starteten wir mit einer gemütlichen, rund einstündigen Wanderung hinauf zur geschichtsträchtigen Burg Aggstein. 

Oben angekommen, tauchten die Schüler:innen bei einer spannenden Führung tief in das Mittelalter ein. Die Klassen erfuhren, wie sich die Burgleute vor Belagerungen schützten, und staunten über die alten Schießscharten. 

Ein absolutes Highlight waren die historischen Fakten und Sagen:  
Wir hörten von der Nixe Ran, erfuhren alles über den Ritterschlag in der Kapelle und staunten über kuriose mittelalterliche Badegewohnheiten. Besonders fesselnd waren auch die Erzählungen über den Raubritter Scheck vom Walde und die schaurige Sage rund um das berüchtigte „Rosengärtlein“. 

Ein rundum gelungener Ausflug! 

Sommer, Sonne, Amstetten!

Am 30. Juni hieß es für die dritten Klassen Rucksack packen für den Wandertag!

Gemeinsam mit ihren Klassenvorständinnen startete der Ausflug in unsere Bezirkshauptstadt Amstetten. Am Hauptplatz angekommen, nach dem Treffen mit den Begleitlehrkräften, machten die Klassen einen abwechslungsreichen Rundgang durch die Stadt. Der Weg führte die große Gruppe über den Bahnhof direkt zum Motorikpark. Hier stellten die Schülerinnen und Schüler ihr Geschick unter Beweis und nutzten die vielseitigen Stationen ausgiebig zum Balancieren und Klettern.

Das Highlight wartete jedoch am Vormittag! Bei den heißen Sommertemperaturen gab es im Stadtbad Amstetten die perfekte Abkühlung, die alle sichtlich genossen. Ein Dank gilt den Eltern für die Abholung und Mitfahrgelegenheiten!

Vor dem Stadtbad trafen wir Frau Heiml vom Frauenhaus, der wir symbolisch unser Spendengeld vom Charitylauf überreichen konnten. Sie freute sich sehr und bedankte sich bei allen Mitwirkenden für das soziale Engagement.

Up-Re-Cycling eines alten Kastens im Stile einer englischen Telefonzelle

Projektidee

Im Rahmen eines Up-Re-cycling-Projekts gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Technik-und-Design-Werkgruppe 1 (Sj. 2025/26) unter der Leitung von Thomas Horwath einen ausgedienten Kasten zu einer englischen Telefonzelle um. Ziel war es, ein nicht mehr genutztes Möbelstück wiederzuverwenden und durch kreative Gestaltung ein neues Zuhause für die englischen Bücher der Schule zu schaffen. Der alte Kasten wurde von einem netten Menschen namens Lukas aus der näheren Umgebung gespendet und sogar zur Schule geliefert. Die Farbe für die Telefonzelle wurde großzügigerweise von der Fa. Renner aus Aschbach gespendet. Danke auch an die Mitarbeit von Vavara und Samira aus der 1B.

Planung und Umsetzung

Die ursprüngliche Idee zu einem neuen Kasten kam von Direktorin Hall. Zu Beginn des Projekts stand die Frage, wie gebrauchte Gegenstände nachhaltig weiterverwendet werden können, im Raum. Die Idee zum Design „Englische Telefonzelle“ ergab sich aus der alten Bauart des ursprünglichen Kastens. In der Werkgruppe wurden dann die Gestaltungsmöglichkeiten diskutiert. Daraufhin wurden die notwendigen Arbeitsschritte geplant. Vor dem Aufbau musste allerdings der alte Kasten in seine Einzelteile zerlegt werden.

Lehrplanbezug zum Fach: Technik und Design

Nach dem Zerlegen wurde das brauchbare Holz aussortiert und das restliche Holz im Wertstoffzentrum St. Valentin fachgerecht entsorgt. Es entstand eine erste Idee, wie die Form des fertigen Kastens sein könnte. Die Holzteile wurden zugeschnitten und von den Schülern und Schülerinnen an den Oberflächen von Hand abgeschliffen, Leisten zugeschnitten und verklebt und schließlich alles mit roter Farbe gestrichen. Dabei wurden handwerkliche Fertigkeiten vertieft und die Sicherheitsregeln beim Arbeiten mit Werkzeugen und Farben eingehalten. Schließlich wurden alle Teile zusammengeschraubt und Direktorin Hall zu Weiterverwendung übergeben.

Das Projekt ermöglichte den Schülerinnen und Schülern, Werkstoffe und Materialien bewusst einzusetzen und nachhaltig zu nutzen. Sie planten, gestalteten und fertigten ein Produkt nach einer Idee und reflektierten dabei immer wieder den gesamten Entstehungsprozess. Besonderes Augenmerk lag aus Lehrersicht auf der Verbindung von Funktionalität, Stabilität und ästhetischer Gestaltung. Schnell ergaben sich im Arbeitsprozess Überschneidungsbereiche mit anderen Fächern.

Bezüge zum Fach: Geografie und Wirtschaftliche Bildung

Im Zusammenhang mit dem Projekt berührten – im wahrsten Sinne des Wortes  – die Schülerinnen und Schüler die Themen Ressourcenverbrauch, Konsumverhalten, DIY und Kreislaufwirtschaft. Sie verknüpften die Begriffe Recycling und Upcycling und erkannten die ökologischen Vorteile der Wiederverwendung vorhandener Materialien gegenüber einem Neukauf. Das Projekt zeigte auf praktische Weise, wie nachhaltiges Handeln im Alltag umgesetzt werden kann.

Bezüge zum Fach: Kunst und Gestaltung

Die Gestaltung des Kastens zur englischen Telefonzelle erforderte kreative Ideen sowie den bewussten Einsatz von Farben, Formen und gestalterischen Elementen. Die Schülerinnen und Schüler lernten die Wirkung von Gestaltung und folgten individuellen Lösungen, um das Erscheinungsbild einer typischen englischen Telefonzelle möglichst authentisch nachzubilden.

Bezüge zum Fach: Englisch

Da die rote Telefonzelle ein bekanntes Symbol Großbritanniens ist, bot das Projekt auch Anknüpfungspunkte mit dem Englischunterricht. Schließlich wurden die englischen Bücher der Schule in die Telefonzelle geräumt. Statt dem auf den originalen Telefonzellen befindlichen Schriftzug „Telephone“ wurde der englische Wortwitz „Book Good – Phone bad“ angebracht.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Projekt leistete einen wichtigen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass gebrauchte Gegenstände nicht zwangsläufig entsorgt werden müssen, sondern durch Kreativität und handwerkliches Geschick einen neuen Wert erhalten können. Gleichzeitig wurden Problemlösekompetenz, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und nachhaltiges Denken gefördert.

Im Vergleich zur Herstellung eines neuen Möbels konnten dadurch schätzungsweise ca. 90 kg CO₂ sowie ca. 30.000 Liter virtuelles Wasser eingespart werden. Das Projekt verdeutlicht, wie Upcycling einen messbaren Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten kann und nachhaltiges Handeln praktisch erfahrbar macht. Durch die Verbindung verschiedener Unterrichtsgegenstände wurde deutlich, wie Lernen fächerübergreifend und lebensnah gestaltet werden kann.

Thomas Horwath

Forschendes Lernen im Biologieunterricht: Metamorphose hautnah erleben ?

Wie wird aus einer Puppe ein Schmetterling? Im Biologieunterricht der zweiten Klassen haben wir die Theorie der vollständigen Verwandlung (Metamorphose) aus dem Lehrbuch direkt in die Praxis geholt.  
Nach einer selbstständigen Gruppenrecherche zu Insekten folgte das Highlight: Eine lebende Schmetterlingspuppe als Anschauungsobjekt im Klassenzimmer. 

Unter realen Versuchsbedingungen – täglicher Temperaturmessung und größtmöglicher Ruhe für das Lebewesen – schärften die Schülerinnen und Schüler ihren Blick für biologische Prozesse. Durch das tägliche, genaue Beobachten wurden die gelernten Entwicklungsschritte am lebenden Objekt direkt greifbar. 

Der Erfolg stellte sich am zehnten Tag ein: Ein wunderschöner Schwalbenschwanz schlüpfte. Mit dem gemeinsamen Entlassen des Schmetterlings im Schulhof endete ein praxisorientiertes Projekt, das selbstständiges Arbeiten und den respektvollen Umgang mit der Natur erfolgreich miteinander verknüpfte. 

1. Schulmeisterschaft im Schnellschach

Vom 16.04.2026 bis zum 28.05.2026 fand die erste Schulmeisterschaft im Schnellschach statt.

Im Blitzschach gibt es sehr schnelle Partien. Im Turnierschach gibt es lange Partien. Im Schnellschach aber ist die Bedenkzeit für die ganze Partie auf 10 Minuten pro Spieler verkürzt. Die Maximalspieldauer beträgt daher rund 20 Minuten, daher wurden digitale Schachuhren verwendet! Es wurde mit allen Wettkampfregeln gespielt, was beispielsweise bedeutet, dass Spielende durch ihren zweiten
regelwidrigen Zug die Partie verlieren. Das Turnier wurde als Rundenturnier mit Doppelrunden gespielt, was bedeutet, dass es bei der zweiten Partie gegen denselben Gegner zum Farbwechsel kam. Toll ist, dass alle Teilnehmenden das Spielen mit der Schachuhr meisterten.

Beim Wettstreit der Ideen und Gedanken setzte sich der Volkschüler Lukas Strasser-Hölzl durch und siegte klar mit 15 Punkten und erhielt einen Pokal, Zweiter wurde der Volkschüler Vitus Hödl mit 13 Punkten, Dritter wurde aber der Mittelschüler Ian Schindlegger mit 11 Punkten. Die Kampffreudigkeit der jungen Denksportler zeigte sich dadurch, dass es in 95 Partien nur 7 Unentschieden, also 7 Remis, gab.

Alle Teilnehmenden freuten sich über ihre Urkunden. Ein Resümee kann man auf jeden Fall ziehen: „Alle jungen Denksportler setzten erfolgreich die Langeweile Schachmatt!“

Bericht von Schach-Trainer, Schiedsrichter und Turnierleiter: Prof. Winfried Wadsack MEd

Vom Beet auf den Teller

Eine besondere Kochstunde erlebten die Schülerinnen und Schüler der Kochgruppe 2 in der vergangenen Woche. Noch vor dem Kochen ernteten sie knackigen Salat, Kohlrabi sowie bunte, aromatische Kräuter und essbare Blüten aus dem Schulgarten.

Die frisch geernteten Zutaten wurden anschließend direkt verarbeitet und natürlich auch gemeinsam genossen. Aus dem Gemüse entstanden zwei erfrischende Salate mit Senf-Honig-Dressing, während frische Petersilie den Nudelsalat verfeinerte. Minze, Kresseblüten und Lavendelblüten nutzten die Schülerinnen und Schüler zudem, um kreative und farbenfrohe Pfannkuchentorten zu dekorieren.

Die Freude war groß, als die selbst geernteten Zutaten schließlich auf den Tellern landeten. So wurde die Kochstunde zu einem besonderen Erlebnis – vom Beet bis zum fertigen Gericht.