Erkenntnisreich begann die Projektwoche „Wasser“ der 2. Klassen mit einem Besuch beim Gemeinde-Abwasserverband Amstetten. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dabei, welche Reinigungsschritte notwendig sind, bevor das Abwasser wieder in die Ybbs geleitet werden kann.
Besonders interessant war die Erkenntnis, dass die Kläranlage weitgehend autark arbeitet: Das im Faulturm entstehende Biogas (Methan) wird im Blockheizkraftwerk genutzt, um Strom zu erzeugen. Rund 90 % der benötigten Energie der Kläranlage werden so aus Biogas gewonnen, weitere 10 % liefert eine eigene Photovoltaikanlage.
Ein Rundgang durch die Anlage sowie ein Blick ins Labor waren für die Schülerinnen und Schüler besonders beeindruckend. Die Kinder zeigten großes Interesse, stellten viele neugierige und durchdachte Fragen.
Der Verein MISCHA – Medien in Schule und Ausbildung versteht sich als Schnittstelle zwischen Medien verlegerischer Herkunft und Pädagoginnen und Pädagogen sowie Schülerinnen und Schülern. Dort konnten unsere Deutschlehrerinnen und unser Deutschlehrer aus einer Vielzahl an Zeitungen auswählen und je Klasse drei verschiedenen Zeitungen gratis abonnieren.
In der Woche vom 9. – 13. Februar 2026 kamen daher zahlreiche Zeitungen zu uns in die Schule.
Wir haben die Zeitungen durchgeblättert, gelesen, verglichen und anhand eines Fragenkatalogs analysiert. Alle Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen haben daran teilgenommen und in Teams aus mehreren Leuten gearbeitet. Zur Verfügung standen verschiedenste Tageszeitungen: Der Standard, Die Presse, Salzburger Nachrichten, Kurier, OÖNachrichten und die Kronen Zeitung. Und auch drei Wochenzeitungen: Kleine Kinderzeitung, Falter und die Österreichische BauernZeitung.
geschrieben von Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen
Luisa, Zola, Sarah, Elisa und Franziska haben drei Klassenrat-Sets gebaut und in verschiedenen Farben gestaltet. Im Klassenrat werden alle Anliegen der Klasse möglichst ohne Beteiligung der Lehrkräfte besprochen. Es stellt eine der ersten Formen dar, Demokratie aktiv zu erleben. Im Vorfeld wird eine Liste in der Klasse aufgehängt, in der jeder Schüler und jede Schülerin ein Thema vorschlagen kann. Findet ein Thema mindestens zwei Unterstützer oder zwei Unterstützerinnen, wird es im Klassenrat behandelt.
Wichtiger als das Ergebnis ist der Prozess, sich unterschiedlichen Ansichten eines Thema zu stellen. Umso erfreulicher ist es, wenn Einigungen erzielt werden können, selbst wenn diese im Schulalltag nicht immer umgesetzt werden können. Ein Set besteht aus je einem Klemmbrett für die Rollen der Protokollführer und Protokollführerinnen, der Regelwächterinnen und der Regelwächter, der Zeitwächter und der Zeitwächterinnen und der Vorsitzenden und des Vorsitzenden. Pro Semester wird der Klassenrat zweimal abgehalten.
Digitale Medien im Fokus – Chancen nutzen, Risiken erkennen
Zahlreiche interessierte Eltern der Volks- und Mittelschule folgten der Einladung zum Safer Internet Vortrag. Dieser Informationsabend stand ganz im Zeichen der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Der Referent, Herr Mag. Mathias Wiener zeigte sehr anschaulich auf, welche Chancen digitale Medien für uns bieten und machte jedoch auch auf mögliche Risiken aufmerksam.
So wurden Themen wie Cybermobbing, Datenschutz, die Macht des Algorithmus, Kostenfallen in Apps sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Bildschirmzeiten genauer betrachtet. Im Fokus standen auch beliebte Plattformen und Online-Spiele, die von jungen Menschen besonders stark genutzt werden.
Ein zentrales Anliegen des Abends war es, Eltern neben Informationen auch Handlungssicherheit zu geben. Konkrete Tipps zu Privatsphäre-Einstellungen wurden erläutert und wie wichtig offene Kommunikation sowie Strukturen zur Mediennutzung innerhalb der Familien sind. Das große Interesse zeigte, die Relevanz digitaler Sicherheit und von Medienerziehung.
Unser Dank gilt den zahlreichen Besuchern dieses Elternabends und Herrn Wiener für seinen informativen Vortrag.
Schon am frühen Morgen des Faschingdienstags herrschte ausgelassene Stimmung auf den Gängen – Sportler, Fangruppen, Schlafmützen, Schifahrerinnen, Piraten und viele andere fantasievolle Gestalten zogen durchs Schulhaus. Die Schülerinnen und Schüler zeigten dabei, wie viel Kreativität in ihnen steckt!
Auch viele Lehrkräfte machten mit und sorgten so für ein lustiges Miteinander – Unterricht einmal ganz anders! Zwischen und manchmal sogar während der Unterrichtsstunden erklang Musik in den Gängen, und es wurde gelacht, getanzt und so manche Polonaise formiert. Einige Klassen machten Spiele, bei denen natürlich der Spaß im Vordergrund stand. An diesem Tag durfte der Unterricht ruhig einmal bunter und entspannter sein und die Lehrkräfte integrierten spielerische oder kreative Elemente, sodass Lernen und Fasching wunderbar miteinander verschmolzen.
Wir spürten deutlich, wie dadurch das Gemeinschaftsgefühl an unserer Schule gestärkt wurde. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht und zum Gelingen dieses fröhlichen Tages beigetragen haben! Danke auch für die Faschingskrapfen, die uns ebenfalls den Tag versüßten.
Die 4. Klasse der Mittelschule Wallsee setzte sich von Mitte Jänner bis Mitte Februar intensiv mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen auseinander. Insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich im Rahmen eines mehrwöchigen, fächerübergreifenden Projekts mit der zentralen Frage, wie wir gemeinsam zu einer faireren, gerechteren und nachhaltigeren Welt beitragen können.
Das Projekt zeichnete sich durch seine vielseitige und praxisnahe Gestaltung aus. Die Global Goals wurden aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und in mehreren Unterrichtsgegenständen thematisiert. Darüber hinaus formulierte jede Schülerin und jeder Schüler eine persönliche Forschungsfrage, die eigenständig erarbeitet und reflektiert wurde.
Spannende Workshops und Exkursionen
Ergänzt wurde der Unterricht durch mehrere Workshops und Exkursionen, die den Jugendlichen wertvolle Einblicke in gesellschaftlich relevante Themen ermöglichten.
Im Workshop „SDGs und Fairer Handel“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit globalen Handelsstrukturen auseinander und erfuhren, wie fairer Handel zur Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen in Ländern des globalen Südens beitragen kann.
Der EVN-Workshop „Energie, Klima und ich“ thematisierte die Zusammenhänge zwischen Energieverbrauch, Klimawandel und persönlichem Lebensstil. Die Jugendlichen berechneten ihren eigenen CO₂-Fußabdruck und reflektierten konkrete Möglichkeiten, im Alltag nachhaltiger zu handeln.
Ein besonders eindrucksvoller und bewegender Programmpunkt war die Exkursion in das KZ Mauthausen. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und den dort begangenen Verbrechen verdeutlichte, wie wichtig Menschenrechte, Toleranz und demokratische Werte sind – zentrale Grundlagen für eine gerechte und friedliche Welt.
Digitale Präsentation der Ergebnisse
Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten präsentieren die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der KEL-Gespräche (Kind-Eltern-Lehrer-Gespräche).
Anstelle einer klassischen Wandzeitung entstand heuer eine digitale Wandzeitung mit Sway, in der die vielfältigen Themen, Reflexionen und Arbeitsergebnisse gesammelt und anschaulich dokumentiert wurden. Die digitale Aufbereitung ermöglicht es, Inhalte multimedial darzustellen und langfristig zugänglich zu machen.
Das Projekt zeigte eindrucksvoll, dass globale Herausforderungen nicht abstrakt bleiben müssen: Durch Information, Reflexion und eigenes Handeln können bereits junge Menschen Verantwortung übernehmen und aktiv zur Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft beitragen.
Eine Woche voller Englisch, Action, Spiele und neuer Erfahrungen! In unserer Intensivsprachwoche mit den englischen Lehrkräften Ali, Kirsty and Dominique von English in Action wurde Sprache lebendig!
Während der Projektwoche von 26. 1. bis 30. 1. 2026 drehte sich an unserer Schule alles um die englische Sprache und Kultur. In abwechslungsreichen Workshops, Spielen und Dialogen hatten unsere Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse die Möglichkeit, Englisch ganz praktisch und in direktem Kontakt mit Lehrkräften aus England anzuwenden.
Begleitet von muttersprachlichen Trainerinnen stand vor allem eines im Mittelpunkt: das Sprechen. In einer offenen und motivierenden Atmosphäre konnten das Selbstvertrauen im Umgang mit der englischen Sprache spürbar gestärkt werden.
Die Sprachwoche war für alle Beteiligte ein echtes Highlight in diesem Schuljahr und hat gezeigt, wie viel Freude Sprachenlernen machen kann. Die Woche gipfelte in der großen Präsentation am Freitag, wozu die Eltern der Kinder aus den 3. Klassen sowie die 2a und 2b eingeladen wurden. Viele Kreativbeiträge wurden von der 3A, 3B und 3C dargeboten und die Schülerinnen und Schüler erhielten ein Zertifikat.
Ein Dank gilt Ali, Kirsty und Dominique für die Zusammenarbeit mit der 3A, 3B und 3C sowie den Eltern, die ihren Kindern diese Woche ermöglicht haben.
Am 23. Jänner arbeiteten die Schülerinnen und ein Schüler der 3C während des Hallenfußballturniers im Fach Digitale Grundbildung mit Bee-Bots. Begleitet wurden sie dabei von Frau Naderer.
Bee-Bots sind kindgerechte Lernroboter, die über Tasten programmiert werden. Mit einfachen Befehlen wie vorwärts, rückwärts oder drehen planen die Kinder Bewegungsabläufe und setzen diese gezielt um. Dabei wurden Wettrennen durchgeführt und Parcours programmiert, die die Bee-Bots möglichst fehlerfrei bewältigen mussten.
Durch diese Aufgaben trainierten die Schülerinnen und Schüler spielerisch algorithmisches Denken, logisches Planen und Problemlösekompetenz. Gleichzeitig wurden Teamarbeit, Konzentration und Ausdauer gefördert – wichtige Grundlagen für den kompetenten Umgang mit digitalen Technologien.
Am Mittwoch, dem 21. Jänner, besuchten 28 Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen die KZ-Gedenkstätte Mauthausen.
Begleitet wurden sie von Herrn Reitbauer und Frau Naderer. Der rund dreistündige Rundgang durch das ehemalige Konzentrationslager führte die Schülerinnen und Schüler zu zentralen Orten, die den Alltag der Insassen prägten. Besonders eindrucksvoll waren jene Bereiche, die dem Gedenken an die Ermordeten gewidmet sind und zur stillen Auseinandersetzung mit der Geschichte anregten.
Im Anschluss daran fanden Workshops zu wichtigen Personen dieser Zeit statt. Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler vertiefend mit einzelnen Biografien auseinander und reflektierten die historischen Ereignisse sowie deren Bedeutung für die Gegenwart.
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